Gründung des Vereins vor 40 Jahren: am 2. Juni 1981

40 Jahre Weltladen Holzminden

Aütorin: Maja Christ

Am 2. Juni 2021 wird der Verein „Weltladen Holzminden e.V.“ 40 Jahre alt. Das ist eine gute Gelegenheit, in die Vergangenheit zu schauen, Danke zu sagen und einen vorsichtigen Blick in die Zukunft zu wagen.

Mit einem Weihnachtsbasar fing alles an

Ehrenamtlich oder kommerziell, in den Räumen der Kirchengemeinde oder mitten in der Fußgängerzone, nur samstags oder durchgehend geöffnet: Heute hat fast jede Stadt einen oder – je nach Größe – sogar mehrere „Weltläden“. Bei all den unterschiedlichen Konzepten verbindet diese Läden ein Ziel: fairer Handel zur Unterstützung von Projekten in Ländern, die vom Status und Wohlstand einer sogenannten Industrienation weit entfernt sind. Auch Holzminden hat einen Weltladen, der von engagierten Menschen seit nunmehr 40 Jahren mit viel Hingabe geführt wird. Ob die Organisatoren des Weihnachtsbasars, mit dem im Dezember 1980 in einer Scheune im Hinterhof der Johannisstraße 1 am Marktplatz alles anfing, bereits ahnten, was sie bis 2021 schaffen würden?

Ich erinnere mich dunkel an diesen Basar, bei dem ich mit meinen knapp vier Jahren durch die Gänge huschte. Spannende, unbekannte Gerüche verteilten sich in der eiskalten Scheune. Nur ein kleiner Ofen spendete etwas Wärme. Erst vor Kurzem waren wir nach Holzminden gezogen. Die Idee des Basars hatten meine Eltern, Hartmut und Sylvia Christ, aus Hannover mitgebracht, wo mein Vater sich während seines Referendariats im „Südamerika-Zentrum Hannover“ engagiert hatte. Holzminden hatte damals kein solches Fairtrade-Zentrum und vom Erfolg des Basars „angespitzt“ dachten sich meine Eltern: Warum eigentlich nicht? So gründeten sie am 2. Juni 1981 gemeinsam mit weiteren Enthusiasten das „Dritte-Welt-Zentrum Holzminden e.V.“ und eröffneten in der Johannisstraße 1 am 22. August desselben Jahres den „Weltladen Holzminden“ – damals noch unter dem Namen „Dritte-Welt-Laden Holzminden“.

Der Weltladen mausert sich zur festen Institution in Holzminden

Nicht nur meine Eltern – auch ich verbrachte damals viel Zeit in dem kleinen Laden. Es gab so viel zu entdecken: Wandteppiche, Specksteindöschen, Keramikfiguren, Schmuck, Kinderspielzeug und vieles mehr. War der Laden in seiner Anfangszeit nur in den Nachmittagsstunden geöffnet, da er vor allem von Schülerinnen und Schülern betreut wurde, kamen mit der Zeit immer mehr engagierte Erwachsene, die sich ehrenamtlich einbringen wollten. Die Öffnungszeiten konnten erweitert werden, ebenso das Angebot an Schreibwaren und Lebensmitteln. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem „Dritte-Welt-Kaffee“ verschwand aus den meisten Köpfen.

Doch bald wurden neue Geschäftsräume benötigt und Anfang der 1990er zog der Laden in neue Räume im Markt 11 um. Der NABU Holzminden kam hinzu, damit man sich die höhere Miete aufteilen konnte – bis heute eine gut funktionierende Kooperation, von der beide Organisationen profitieren. Der Ladendienst am Montagnachmittag gehörte damals meiner Schulfreundin und mir. Wir waren am Anfang der Oberstufe, betreuten gemeinsam den Verkauf und die wachsende Buch-Ausleihe und kümmerten uns mit Hingabe um die Schmuckbestellungen – alles ehrenamtlich, versteht sich. An die Fahrten zu den Großhändlern, um neue Waren für den Laden auszusuchen, erinnere ich mich auch heute noch gerne zurück, ebenso wie an die Theaterstücke der „Berliner Compagnie“, die die Laden- und Vereinsmitarbeiter organisierten.

Als der Laden ein weiteres Mal umziehen musste, war ich schon lange in die Welt hinausgezogen. Seit 2005 findet man den Weltladen gemeinsam mit dem NABU Holzminden dort, wo er auch heute noch ist: in der Oberbachstraße 47. Das Angebot wurde stetig erweitert und neuen Bedürfnissen angepasst und man merkt, mit wie viel Hingabe und Liebe sich die jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Auswahl und die Dekoration der Waren kümmern.

Zeit für ein Danke

Natürlich gab es Höhen und Tiefen – Umsatzeinbrüche, Mitarbeitermangel und vieles mehr – und mehrmals fragten sich die Vereinsmitglieder, ob der Laden wohl das nächste Jahr überstehen würde. Er tat es. Auch das Jahr danach und das darauffolgende – bis heute und hoffentlich noch viele weitere Jahre. Nach wie vor wird die gemeinnützige Einrichtung ehrenamtlich geführt, die erwirtschafteten Überschüsse fließen seit Anbeginn in Projekte auf der ganzen Welt. Etwa 90.000 Euro konnten so über die Jahre gespendet werden. Besonders hervorzuheben ist hier sicherlich das mit dem Welthaus Bielefeld unterstützte Guarjila-Projekt in El Salvador sowie das ZUBO-Projekt in Zimbabwe (Informationen unter www.weltladen-holzminden.de).

Ohne die engagierten Mitarbeiter – knapp 140 in den 40 Jahren – und die Menschen aus Holzminden und Umgebung, die im Weltladen einkaufen, wäre es nicht möglich gewesen, 40 Jahre zu bestehen. Ich finde, es ist ein guter Anlass, Danke zu sagen. Auch meinen Eltern, die stets an das Projekt geglaubt haben und es unterstützt haben.

Was die Zukunft bringen wird, ist ungewiss. Meine Mutter musste sich inzwischen aus der Laden- und Vereinsarbeit zurückziehen und wie lange mein Vater die Vorstandsarbeit noch leisten kann, weiß ich nicht. Doch dass die – derzeit leider wegen der Pandemie nicht so zahlreichen – Mitarbeiter zuversichtlich in die Zukunft des Weltladens blicken, sieht man. Ich wünsche euch viel Erfolg. Ihr leistet großartige Arbeit! Und vielleicht hat ja der ein oder andere Holzmindener in der nächsten Zeit auch Lust, sich zu engagieren – je mehr Schultern sich die Arbeit aufteilen, desto besser.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (A/RES/217, UN-Doc. … Sie wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet.
70 Jahre danach sind die Menschenrechte noch immer nicht für alle Menschen verwirklicht!

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3 (Recht auf Leben und Freiheit)

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4 (Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels)

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.

Artikel 5 (Verbot der Folter)

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

mehr siehe: Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erklärung_der_Menschenrechte

 

Fairer Handel – Live!

FAIRER HANDEL – LIVE!
Das neue Konzept unserer Produzent*innentouren
Immer wieder sind Gäste aus den Ländern des Globalen Südens zu Gast und stehen im Mittelpunkt
von Veranstaltungen des Fairen Handels. Ziel war bisher immer, in der Öffentlichkeit ein stärkeres
Bewusstsein zu schaffen und die Endkunden zu erreichen.
Jetzt möchten wir (El Puente, GEPA, GLOBO und dwp – die WeltPartner) diesen Treffen
gemeinsam eine neue Dimension verleihen – mit der Produzent*innentour FAIRER HANDEL –
LIVE!
Unser Angebot richtet sich an: Engagierte des Fairen Handels aus den Weltläden, Aktionsgruppen
und Eine-Welt-Initiativen und deren Netzwerkpartner*innen.
Wir wollen Ihnen Gelegenheit geben, die Gäste aus dem Globalen Süden, ihr Leben und ihre
jeweiligen Länder, aber auch ihre Produkte kennen zu lernen. Im direkten Austausch, von Mensch zu
Mensch, in Ruhe und in einer sehr persönlichen Atmosphäre. Für Sie ergeben sich nicht nur neue
Horizonte, sondern auch neue, wichtige Ideen für den erfolgreichen Verkauf der Fair Trade Produkte.
So sind die neuen Produzent*innentouren FAIRER HANDEL – LIVE! organisiert:
Wir haben mit Unterstützung des Weltladen-Dachverbandes Deutschland sinnvoll in 20 Regionen
aufgeteilt und werden zwischen Mai 2019 und September 2020 vier Produzentenrundreisen
ausrichten, die sich jeweils über 5 Tage erstrecken. An allen dieser 5 Tage sind wir in einer anderen
Region, wo wir vor Ort ein „FAIRER HANDEL – LIVE!“-Treffen veranstalten; bis September 2020
können wir damit insgesamt 20 dieser Veranstaltungen in allen 20 Regionen verwirklichen.
Ihr Vorteil: Jede/r kann an einer Veranstaltung teilnehmen, ohne langen Anfahrtsweg und ohne
größeren Organisationsaufwand. Damit erreichen wir auch die Weltläden, die noch nie von
Produzent*innen besucht wurden oder bisher keine eigene Veranstaltung organisieren konnten.
Der für die Produzent*innen wichtige Austausch mit den Weltladen-Teams wird so wesentlich breiter
und intensiver. Durch diesen Direktkontakt haben sie deutlich größere Chancen auf einen nachhaltig
steigenden Absatz ihrer Produkte – und so profitieren auch die Produzent*innen nachhaltig von
diesem neuen Konzept der Rundreisen.
FAIRER HANDEL – LIVE! bedeutet:
Erleben, schmecken, genießen & Kulturen entdecken
 Persönlicher Austausch mit Gästen aus dem Globalen Süden
 Auf die Weltladen-Bedürfnisse abgestimmte Vorträge und Verkostungen
 Vorstellung der Partner-Produkte und Produktneuheiten der Importeure
 Aktionsideen rund um die Faire Woche
 Neuigkeiten unseres Kooperationspartners – der regionalen Fairhandelsberatung

Die erste Tour von dwp – die WeltPartner und GLOBO

Die erste Tour von dwp – die WeltPartner und GLOBO:
der Zeitrahmen für die FAIRER HANDEL – LIVE! Tour 2019
Vom 6. bis 10. Mai 2019 wird dwp – die WeltPartner gemeinsam mit
dem Team von GLOBO an fünf bereits festgelegten Orten Nachmittagsveranstaltungen
organisieren, die jeweils auf ca. 4 Stunden ausgelegt
sind.
Mehr dazu demnächst unter www.weltpartner.de.
Die türkischen Handelspartner von dwp – die WeltPartner
und die Partner*innen von GLOBO aus Kolumbien und Ecuador
freuen sich schon jetzt auf Sie!

Schokolade muss FAIR produziert werden!

Die Kampagne Make Chocolate Fair!

Noch immer gehören Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit zum Alltag in den Kakaoanbauregionen. Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich für bessere Lebenbedingungen von Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende missbräuchlicher Kinderarbeit. Das Kampagnenbündnis macht sich für einen nachhaltigen und diversifizierten Kakaoanbau ein, der die Umwelt schützt und gleichzeitig, die Einkommenssituation der Kakaobäuerinnen und -bauern verbessert.

Mehr unter: https://de.makechocolatefair.org/die-kampagne

Hier im Weltladen Holzminden können Sie FAIR produzierte Schokolade kaufen.

Avaaz – Ricken Patel

Eine Email, die mich berührt hat, weshalb ich sie hier veröffentliche:

Liebe Avaazerinnen und Avaazer,

auf dieser Welt sind gewaltige Kräfte in Bewegung. Es fühlt sich an, als sei noch vieles im Kommen — sowohl schöne als auch schlechte Ereignisse.

Wird die Welt in Angst und Finsternis verfallen oder dieses Jahr auf Hoffnung und Liebe setzen? Und was soll Avaaz und jeder einzelne von uns tun, um den Herausforderungen dieser Zeit gewachsen zu sein?

Seit längerem suche ich nach der Antwort auf diese Frage und bin für mich zu dieser Erkenntnis gekommen:

Gemeinsam haben wir wichtige und wirksame Erfolge erzielt — solche, die der Menschheit zugutekommen werden. Doch unsere größte Stärke haben wir noch nicht in vollem Maße ausgeschöpft — das Wunder der menschlichen Verbundenheit. Ja, Liebe.

Die fast 50 Millionen von uns, die diese Nachricht erhalten, kommen aus allen Himmelsrichtungen, aus allen erdenklichen Bereichen des Lebens. Doch uns verbindet ein Gemeinschaftsgeist, der Licht und Mitgefühl ausstrahlt. In vielerlei Hinsicht verkörpert Avaaz den Geist der Menschlichkeit, den Gedanken, dass wir alle eine Familie sind und für einander und alles Leben auf Erden sorgen.

Die Menschheit braucht diesen Gemeinschaftsgeist mehr denn je. Denn nur gemeinsam schaffen wir es, die Herausforderungen, die sich uns stellen, zu überstehen.

Deswegen habe ich das Gefühl, dass wir bei Avaaz genau das tun sollten: einen großen Zusammenschluss der Menschlichkeit zu bilden, die Verbundenheit auf der Welt zu stärken und eine Welt zu gestalten, die nicht der Angst oder Wut gegenüber den “Anderen” entspringt, sondern der Hoffnung und Liebe für jeden einzelnen.

Wenn euch diese Aufgabe richtig erscheint, dann klickt hier, um es dem Avaaz-Team mitzuteilen:
Ja, das fühlt sich richtig an, ich bin dabei.

Dieser Weg könnte bedeuten, dass wir über E-Mails und Kampagnen hinaus sowohl online als auch offline Räume schaffen, in denen wir einander sehen und hören können. Dass wir unsere Kampagnen nicht nur auf politische Strategien und mächtige Menschen ausrichten, sondern auch darauf, die Menschen zu einer Kultur der Menschlichkeit anzuregen, die uns miteinander verbindet. Dass wir alles schützen, was uns wichtig ist, aber zusätzlich eine aktive Vision für unser aller Zukunft schaffen.

Wenn sich das richtig anfühlt, dann lasst uns das neue Jahr und das neue Kapitel mit einer Geste der Verbundenheit einläuten. Das könnte bedeuten, das Gespräch mit jemandem zu suchen, der uns nahe steht. Vielleicht auch mit einem Fremden oder mit jemandem, der politisch anders denkt. Jede beliebige Geste des Mitgefühls, des Zusammenhalts oder der Dankbarkeit zählt.

Klickt hier, um gemeinsam diesen Weg zu wählen und von euren Erfahrungen mit Verbundenheit zu berichten. Starten wir unseren Zusammenschluss, und unser Jahr, indem wir den Geist der Menschlichkeit in die Welt tragen, die Verbundenheit stärken und auf die Kraft der Liebe setzen:

Ja, das fühlt sich richtig an, ich bin dabei.

Voller Dankbarkeit für jedes Mitglied dieser Bewegung

Ricken mit dem ganzen Avaaz-Team

Brief an Avaaz

Lieber Ricken,

Deine Email zum Jahreswechsel 2018/2019 hat mich tief berührt, weil ich auch so denke und fühle. Deshalb danke ich dem AVAAZ-Team von ganzem Herzen für ihr Engagement.

Mein spezielles Engagement gilt der ehrenamtlichen Arbeit im FairTrade-Shop des Vereins Weltladen Holzminden, den ich aus der Verbundenheit zu den Menschen in den Ländern des Südens 1981 initiiert habe. https://www.weltladen-holzminden.de/

Seitdem unterstützt der Verein aus den im Laden erwirtschafteten Überschüssen finanziell mehrere Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Zur Zeit arbeite ich an einem Dokumentarfilm über unser Partnerdorf Guarjila in El Salvador, das im Bürgerkrieg der achtziger Jahre zerstört wurde und auf das wir durch die Ermordung des Erzbischofs von San Salvador Oscar Romero aufmerksam wurden.

Uns allen wünsche ich, dass wir auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit in der Welt vorankommen und nicht den Mut verlieren, weiter dafür zu kämpfen.

Holzminden, 29.12.2018 Hartmut Christ

Querido Ricken,
Su correo electrónico en el cambio de año 2018/2019 me conmovió profundamente, porque también pienso y siento lo mismo. Por eso agradezco sinceramente al equipo de AVAAZ por su compromiso.
Mi compromiso especial es el trabajo voluntario en la tienda de comercio justo de la asociación World shop Holzminden, que inicié desde la conexión con la gente de los países del sur de 1981. https://www.weltladen-holzminden.de/
Desde entonces, la asociación ha apoyado financieramente varios proyectos en África, Asia y América Latina de los excedentes generados en la tienda.
Actualmente estoy trabajando en una película documental sobre nuestra aldea socia Guarjila en El Salvador, que fue destruida en la guerra civil de los años ochenta y de la cual nos enteramos a través del asesinato del arzobispo de San Salvador Oscar Romero.
https://www.weltladen-holzminden.de/partnerdorf-guarjila-el-salvador/
Deseamos que todos nosotros avancemos en el camino hacia más humanidad en el mundo y que no perdamos el coraje para luchar por ello.
Holzminden, 29.12.2018 Hartmut Christ